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..vom Ausflug in andere Laender

Autor: Debora | Datum: 05 April 2011, 02:32 | Kommentare deaktiviert

Frohes neues Jahr meine Lieben !

Ja, richtig. Am 3.Februar war chinesisches Neujahr. Anlaesslich dazu bereiteten meine Freundin Liezel und ich Tikoy fuer das prayer meeting vor. Tikoy ist chinesisch, eine  klebrige suesse (rundkuchenfoermige) Masse, die wir dann in Lumpiawrappern (Fruehlingsrollenteig) als Fuellung verwendeten :) 

Am naechsten Tag durfte ich an einem Forum teilnehmen, bei dem einige der Morong 43 von ihren Erlebnissen berichteten. Die Morong 43 ist eine Gruppe von Gesundheitshelfern, die letztes Jahr gefangen genommen und gefoltert wurden, da sie angeblich beim Bau von Bomben erwischt worden sind. Dabei handelte es sich wie gesagt um Gesundheitshelfer, die lediglich der Bevoelkerung helfen wollte, die sich einen Arztbesuch nicht leisten kann. Nach langen Protesten wurde schliesslich die Mehrheit der Gefangenen freigelassen.  

..dann hab ich Besuch von Bernadette bekommen, die in Montalban (noerdlich von Manila, etwa 2 Std entfernt) als Freiwillige in einer Vorschule arbeitet und die ich beim TagalogSprachkurs in Bielefeld kennengelernt habe. Nachdem wir am Samstag den Smokey besuchten und dann kurz in Divisoria ein paar Zutaten eingekauft haben, kochten wir zusammen lecker, bevor es dann zur Bandprobe ging. Bernadette hat dann auch am naechsten Tag im Gottesdienst gesungen :)  

Vielleicht fragen sich ein paar von euch, was Divisoria ist (jaa, Annika und Caro und Annefie, und Miri vielleicht, ihr nicht :) ).Das ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Muss man einfach erleben. Auf jeden Fall handelt es sich dabei um einen Teil Manilas, in dem es so ziemlich alles gibt und dazu zu einem ziemlich guenstigen Preis (wie gut die Qualitaet dann ist und was davon alles echt oder gefaelscht ist, ist die andere Frage) Von Kleidung und Unmengen and Handys und andere elektronische Artikel,Cds und DVDs, Hausrat, Taschen, Schuhe, Essen, Schulmaterialien, Schmuck... Diese findet man in mindestens 3 grossen Malls (die zb mit nummern wie 168 oder 999 bezeichnet sind) und sonst auf der grossen ehemaligen Hauptrailroad und denSeitenstrassen. Die Malls sind aber anders als die ueblichen Malls. etwa 4 Stockwerke und anstatt Geschaeften unzaehlbar viele kleine Staende,einer an den anderen gereiht und grade als Auslaender wird einem durchgaengig "yes mam" oder "bili po lang"(sowas wie "kaufen Sie") (dabei wird das "mam" als Anrede fuer unbekannte Personen benutzt. (oder denke ich zumindest, denn "mama" ist die Anrede fuer unbekannte Personen benuzt, wenn man sie anspricht..so sagt man zb im Jeepney auch wenn man moechte"mama, para po", wenn man aussteigen moechte.)) Geht man ueber die Strassen, wird man teilweise von dem Mix der unterschiedlichsten Gerueche fast umgehauen. Vom Abfallgeruch ueber Fleischgeruch,  Gemuese und Obstgeruch zu den intensiven Fischgeruechen vermixt mit den Abgasen der Jeepneys, Trucks und Tricycles, die auf ihre Fahrgaeste warten.. aber wie gesagt, es ist schwer so etwas zu beschreiben.Man muss es erleben, um zu wissen, wie es ist... 

Einmal hatten wir fuer drei Tage keinen Unterricht auf dem Smokey, weil unsere Lehrerin auf ein Seminar fuhr, in dem es ums Thema Kindesmisshandlung ging. An zwei Tagen besuchte ich dann den Unterricht vom Sunbeam Learning Center (SLC), auch von der UCCP Tondo. Das ist auch eine Vorschule, fuer die Kids aus Tondo. Die Frau vom Pastor und ein Gemeindemitglied haben jeweils eine Klasse von etwa 10 Kindern. Die Unterrichtsraeume sind direkt auf dem Churchcompound... mir fiel auf, dass die Kids viel aelter als unsere Smokeykids aussehen, obwohl sie teilweise juenger als sie sind. Das liegt sicherlich einfach an den unterschiedlichen Umstaenden, in denen sie aufleben. Anderes, gesuenderes Essen und nicht die heftige Umgebung vom Smokey. Ausserdem sind die Kids auch um einiges weiter in ihren Faehigkeiten. (obwohl das vermutlich auch an der unterschiedlichen Anzahl liegt - Smokey pro klasse 25 und SLC pro Klasse 10) ....die Kids vom SLC sind auch unglaublich suess und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen..haha es wurde auch mal hin und wieder spaeter von den Kids nach mir gefragt.. :)

Freitags haben wir ja wie gesagt immer (oder meistens ;) ) Prayer meeting mit unser Jugend, dem CYF. An einem Freitagabend fuhren wir dazu ins innere Manila, zum Quirino Grandstand. Ein schoener Ort, also eine grosse Wiese...einfach etwas mehr Natur als man sonst in Manila hat und mal eine schoene Abwechslung..

Valentinstag gibts hier auch. Allerdings kam es mir vor, als wuerde dieser viel viel intensiver erlebt und viel viel wichtiger als ich es von Deutschland kenne. Schon lange bevor konnte man ueberall alle moeglichen (kitschige) Valentinstagsgeschenke kaufen und es wurde immer wieder gefragt, ob man ein Date hat. Letzendlich bin ich mit zwei Freundinnen am Valentinstagabend in den Luneta (oder Rizal)-park gefahren, haben uns so wie sehr sehr sehr viele Paerchen ein bisschen die Wasser-Lichter-Musik show angesehen und einfach ein bisschen im "japanischen Garten" gesessen

.Am Tag darauf machte ich mich mit Ate Amy (meine 'ehemalige' Mentorin) auf in die Provinz Nueva Ecija, wo wir erst mal den Tag lang die frische Luft im wunderschoenen Garten von Ate Edna (Mitarbeiterin der UCCP) genossen und am Abend los nach Kalinga fuhren. Kalinga ist eine Mountainprovince im Norden von Luzon. Dort besuchten wir dann die naechsten zwei Tage Schulen der UCCP. Irgendwie haben mich die Schulen sehr beeindruckt. Natuerlich erst einmal wieder das Leben in der province, das doch so anders als in Manila ist - viel viel mehr Natur, die Menschen scheinen anders auszusehen, eine andere filipinische Sprache, man sieht Menschen und caraboas bei der Arbeit auf den Reisfeldern.. einfach vieles anders als in Manila. ( der Ausdruck von der ehemaligen Freiwilligen Annika, Manila sei "doch irgendwie ein eigenes Land" passt manchmal ganz gut denke ich)..achja an einem Abend probierte ich dann auch gleich Chickenfeet, gegrillt. (uebrigens: der chickenhead heisst helmet (wie ein Helm..) und die chickenfeet adidas (wie die Schuhe ;))  

An dem einen Tag fuhren wir in eine kleine Stadt mitten in den Bergen. Die stundenlange Fahrt dorthin ueber die enge Bergstrasse, war umwerfend. Ich konnte riesige Reisterrassen sehen, beeindruckende Fluesse im Tal und wunderschoene Bergformationen. Als wir bei der wirklich sehr sehr kleinen und sehr sehr alten Schule ankamen, wurden wir richtig herzlich von den Schuelern und Lehrern willkommengeheissen. Es gab in der kleinen Kirche eine willkommensfeier fuer uns, bei der einige Schueler traditionelle Taenze auffuehrten, bei denen man zb mit 8 Tontoepfen auf dem Kopf tanzt. Ganz spontan richtete ich dann vor den 172 Schuelern ein paar Grussworte aus ;) und nach einem leckeren Mittagessen (...wie isst man eine Muschel? Man muss sie erst kuessen, dann kommt sie raus. Haha, so wurde mir das beigebracht und es klappt ;) ) wurde ich von einigen lieben Maedels durch das Dorf gefuehrt - wunderschoen, sehr beeindruckend...da wollte ich doch gleich dableiben. In dem Dorf (oder kleinen Stadt) suchte uebrigens Aguinaldo ( der erste Praesident der Philippinen) fuer einige Tage Schutz vorm Militaer und daher gibt es eine Statue von ihm und seinem Pferd :)

 Leider koennen Bilder diese Schoenheit dieses Ortes nicht einfangen, aber ich habe die Bilder in meinem Kopf und werde sie niemals vergessen....ich hoffe, dass ich irgendwann nochmal dorthin kanns, so wie auch die ganzen liebevollen freundlichen Bewohner meinten, dass ich doch wiederkommen soll :)

Die Jugendlichen brachten mir dann hinterher noch ein paar "einfach" Tanzschritte bei, die aber gar nicht so einfach sind. Ich bewunder immer wieder diese traditionellen Taenze und Trachten der verschiedenen filipinischen Staemme...achja, letztendlich konnte ich dann noch solch eine schoene traditionelle Kleidung kaufen :)

Auf der Rueckfahrt haben wir echt Bewahrung erlebt- danke Herr... Nach etwa 20 Minuten Fahrt - ich dachte grade an die Hinfahrt auf der ich ein Schild sah "caution! Accident-prone area" und 5 meter danach ein Auto, das gegen einen Baum gefahren war - als das Auto ruckelte und ratterte...wir hatten unseren linken Hinterreifen verloren ! (einen Tag zuvor hatten wir diesen noch in einer Werkstatt am Strassenrand (auch mal ein Erlebnis, wie hier so die Autowerkstaetten sind ;) etwas an diesem Reifen reparieren lassen)  

Das war echte Bewahrung, denn waeren wir nur etwas schneller gewesen, waeren wir sicherlich von der engen Strasse abgekommen und den Abgrund heruntergefallen..danke Herr…

Nachdem wir dann 3 von 4 verlorenen Schrauben gefunden hatten, ging es weiter vorbei an 10 Caraboas die einfach so auf der Strasse rumstanden, bis zur naechsten Werkstatt und schliesslich nachhause. Nach etwa anstrengenden 14 Stunden Fahrt mit Auto ,spaeter Bus und am sehr fruehen Morgen mit vollgepackten Trycycle (yeah, ich durfte hinter dem Fahrer auf dem Moped sitzen-hehe mein Lieblingsplatz ;) kamen wir wieder im Haus von Ate Edna an, schliefen und fruehstueckten kurz und machten uns dann wieder auf den Weg nach Manila.

Kaum wieder zuhause, kam etwa 2 stunden spaeter auch schon Annika, die ehemlaige freiwillige an : ), mit de rich dann die naechsten 6 Wochen meinen “room” teilte ;) die Zeit war sehr cool, wenn auch anders. (dazu aber im naechsten blog mehr.)

Am 23.Februar gings dann wie gesagt schon ins “naechste Land”.  Mit Bernadette flogen wir nach Davao city, in Mindanao. Nach einer Nacht in Davao setzten wir dann mit einem Boot ueber nach Talikud Island, einer vorgelagerten Insel vor Davao. Dort verbrachten wir mit 11 anderen Freiwilligen und 1 Seminarleiter (eigentlich sin des zwei, die eine ist nur gleichzeitig auch Freiwillige ;) ) 4 sehr sehr schoene Tage. Dieses Zwischenseminar wurde schon die vergangenen Jahre von den Seminarleitern extra fuer weltwaerts-freiwillige durchgefuehrt.

Einige der Freiwilligen arbeiten bei PREDA, eine Organisation die sich u.a. fuer “Gefaengniskinder” und vergewaltigte Kinder einsetzt. (besucht malhttp://www.preda.org/german/)

Unser resort direkt am Strand war einfach ein Traum….die erste halbe Stunde hoerten wir uns immer wieder nur sagen “wow das ist der hammer hier””das ist das paradies hier” usw. Wir kochten unser Essen selber und so versorgten wir uns eigentlich hauptsaechlich mit deutschem Essen und vielen vielen Fruechten. Es war eine sehr gute Zeit, zum Austausch, zum Rauskommen, zum Nachdenken ueber die verganene Zeit, zur Auszeit.

Als ich wieder nachhause nach Tondo kam, sagte ich meinen Freunden, dass ich aus meinem Urlaub in Deutschland wiedergekommen bin, denn so fuehlte es sich irgendwie an… 

Das wars erst mal kurz und knapp ( haha.) vom Monat Februar..Vielen Dank fuers Lesen, sorry dass es so lange gedauert hat und nun so viel ist..Ich bin sehr froh, hier seien zu duerfen und geniesse die Zeit sehr…

Danke an alle einfach, die an mich denken und beten…Liebe Gruesse.

.Debora 

PS: …Bilder gibts bald auch ; )

 

 

 

 

von weihnachten und dem rest..

Autor: Debora | Datum: 06 Februar 2011, 11:36 | Kommentare deaktiviert

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...es ist wieder soweit und ich widme mich mal wieder meiner Vergangenheit ;)

Nun ist schon Februar und wahrscheinlich denkt kaum einer mehr an Weihnachten. Das werde ich nun aendern...denn mein blog wird wie immer mal chronologisch geordnet sein ;)

Kurz vor weihnachten wollte ich grade den Church Compound verlassen, als ich zwei deutsche VEM-ler traf : ) und mich kurzerhand ein bisschen mit ihnen unterhalten konnte, danach Harry Potter 7 mit einer Freundin im Kino schaute ( ...bei manchen filmen kann man einmal bezahlen und wenn man will, den film dann einfach 3 oder 4 oder 5 mal gucken. Einfach sitzenbleiben ;D )

Also wie gesagt, Weihnachten feierte ich mit der Familie eines Gemeindemitglieds und Smokeylehrerin. (Tita Phara..)Am 24. Dezember machtens wir uns etwa um 4.30 am Morgen auf den Weg nach Fairview (oder auch „Farview“ genannt, weil es so weit weg ist ;) ). Das ist ein Ort, ebenfalls in Metro Manila, aber wie gesagt, man braucht je nach Verkehr 1 bis 2 Stunden.  Dort wohnt ein Teil der Verwandschaft von tita Phara und ihrer Familie. Die beiden Kinder sind auch Gemeindemitglieder ( allerdings schon erwachsen,  Ate Van (26)und  kuya Aaron(29)). Wir waren also  8 Leute, die zusammen dort Weihnachten verbrachten. Der Ort ist wunderschoen, es gab frische Luft und frischen Wind, weit entfernt konnte ich die Berge erkennen, und der ganze Ort besteht auch mal aus Auf und Abs (nicht so wie hier in Tondo, wo alles recht flach ist..) und man findet auch mal mehr laendliche strassen, d.h. nicht geteert....der 24. Bestand dann eigentlich nur aus schlafen, Filme gucken, Videoke, essen. Weil ich aber nicht nur rumliegen und gucken und essen wollte, sondern was tun wollte, half ich kuya Aaron beim Essenzubereiten. Obstsalat, Salat, gegrillter Fisch, Spagetthi, Reis, ... um 12 Uhr gabs dann natuerlich das Mitternachtsessen und „froehliche Weihnachten“.

Am 25. Dezember fuhren wir in die nahe gelegene Mall ( gibt es ueberhaupt einen Ort in Manila, der nicht in der Naehe einer mall ist....?), guckten einen typisch filipinischen Film und assen danach wieder in einem Restaurant und danach gings auch wieder nachhause.

...ich habe es so erlebt, dass solch ein Weihnachten gar nicht so unnatuerlich hier ist. Schlafen und Essen und in die Mall gehn. Auch „TuKaGa“ (Tulog-kain-gala = schlafen, essen, in Mall sein) genannt. Ok, ist nicht so ganz meine Art des Feierns, aber so scheint es hier zu sein. Ich war nur sehr dankbar, dass wir in Fairview waren (dem schoenen ort ! ;) ), ich mit ateVan und kuyaAaron etwas Zeit verbringen konnte und leckeren Obstsalat hatte ;D

Am 26. Machte ich mich mit ate Rox (lehrerin vom smokey..) nach dem Gottesdienst auf zum jaehrlichen CYF Camp (CYF Christian Youth Fellowship, so heisst die Jugend aller UCCP‘s), das dieses Jahr in Batangas stattfand, im Sueden Luzons. Die Gastkirche war eine sehr kleine, gemuetliche, laendliche Kirche...Weil wir am Abend an unserm Campplatz ankamen, gab es am Abend nur noch Abendessen, dass jeder fuer sich selber mitgebracht hatte ( oder auch nicht ;D haha so wie wir...bzw hatten wir zu wenig.) , dann etwas Lobpreis (ohhh das tat guut, mit vielen Jugendlichen, draussen in der Natur, dunkelheit) und Einteilung in unsere Gruppen oder auch „Familien“, in der wir uns kurz kennenlernten...

Die Nacht war tatsaechlich wie gesagt : kalt. Aber irgendwie haben wirs doch ueberlebt und am naechsten Tag gabs Seminare, lustige Spiele, Gemeinschaft usw. An dem Abend habe ich angefangen, meine Familie dort erst richtig kennen und liebenzu lernen. (haha das scherzen darueber, wer alles mein boyfriend wird und wie gut wir doch zusammenpassen, wurde natuerlich nicht ausgelassen ;) ) ...am Ende des Abends hatten wir eine sehr schoene Familienaktion: Eine Kerze wird weitergegeben. Und zwar an die Person, die man „appreciate“. Man sagt zuerst, warum man diese Person so mag (ohne namen zu nennen) , dann gibt man die Kerze an diese Person. Eine irgendwie sehr schoene und ermutigende Sache...obwohl das Camp eigentlich bis zum 30. Ging, verliessen wir beiden den Ort schon gegen 4 Uhr morgens wieder...denn in Tondo warteten wieder Vorbereitungen fuer das Giftgiving auf dem Smokey am naechsten Tag.

Dieses Giftgiving wurde vom Makati Medical Center (ein privates Krankenhaus in Makati-Manila, bereits die letzen Jahre gab es diese Aktion und es gibt immer wieder (vorallem Sach-) Spenden von ihnen fuer den Smokey) gesponsort und unterstuezt. Etwa 300 Familien bekamen eine grosse Platiktuete (hier besteht alles aus plastik...ich meine, es werden sooooo viel Plastiktueten immer und ueberall verwendet), gefuellt mit vielen Lebensmitteln. Diese Tueten wollten natuerlich auch gepackt werden, also wurde unsere Hilfe gebraucht und zudem wollte ich auch das Giftgiving erlebn. Also musste ich den grossteil des Camps opfern...wie gesagt, am 29. Fand dann die aktion statt. Einige Doktoren und unsere Pakete wurden zum Smokey gebracht, es gab kleine Ansprachen, ein Gebet, viele Fotos und natuerlich die Verteilung der Pakete...

Am naechsten Tag fuhr ich dann spontan mit 2 Jungs und ate rox zum Makati Medical Center, wo wir „junkstuff“ (Zeitungen, kartons,plastikflaschen, dosen) abholten (auch eine Hilfsweise ...) und zur Kirche brachten..diese Sachen werden wir verkaufen und das Geld fuer das Day Care verwenden.

Silvester. Am Abend ein sehr schoener Gottesdienst, dann mit Tita Pharas Familie ein kleines Abendessen, dann mit den Jungs (vom CYF und alle irgendwie mit tita Phara verwandt...) von etwa 21 bis 00.00 Uhr auf dem Hausdach Boeller angezuendet und Raketen in die Luft gelassen...Das geboeller im allgemeinen fing schon am Morgen und teilweise schon tage vorher an..Und kurz nach 12 Uhr war das ganze auch ziemlich schnell vorbei.....aber irgendwie scheinen zumindest die Jungs mehr Spass an explodierenden Dingen zu haben, als an Feuerwerk..nach dem Gefeuerwerke gabs dann natuerlich buenas noce, das mitternachtsessen. Waehrend ich von den Jungs begleitet, nach Hause ging, konnte man kaum atmen, so stark verqualmt waren die Strassen Tondos..

 

Mein Neujahr fing wunderbar an. Denn ich wurde mit einem Anruf von meinen Eltern geweckt – wunderbar. Danke ;) Dann machte ich mich auf den Weg zu Ate Amy (meine ehemalige Mentorin...) und erlebte Manila so ruhig wie nie zuvor. Alles schien veraendert. Alles ruhiger, die Leute, die Strassen....neues Jahr. Nur die Armut, die man ueberall sieht, bleibt dieselbe.

Bei Ate Amy zuhause hatten wir dann eine kleine Neujahrsfeier, es gab sehr leckeres Essen, sehr gute Gemeinschaft und ich konnte es einfach geniessen. Als Ate Amy dann ihr deutsch rausholte, was sie im Moment lernt, wurde die ganze Sache noch lustiger ;)

Am naechsten Tag gab es mal wieder sehr viele Besucher aus Australien, mit denen wir nach dem Godi natuerlich den Smokey besichtigten...

Seit dem 3.Januar haben wir wieder vollen Unterricht im Day Care. Und seit dem 4.  Januar haben wir nun jeden Dienstag ein besonderes Feeding: nach dem Unterricht der zweiten Klasse, also um 12 Uhr kommen alle Kids mit ihren Geschwistern wieder und jeder bekommt eine Mahlzeit. Das ganze wurde von einem koreanischen Missionar eingeleitet, der auch vor einigen Jahren eine zeitlang in Tondo gedient hat und viele Aktionen geleitet hat. Ich hoffe, dass (falls das feeding nun wirklich jeden Dienstag stattfinden sollte...wer weiss, hier wird manchmal gross geredet und dann doch nicht durchgefuehrt oder es laeuft halt doch nicht so gut..) diese Aktion immer besser und immer geordneter wird.Der erste Dienstag war das reinste Chaos, aber es wird von Woche zu Woche besser. Und neues, bzw mehr Geschirr hat uns das ganze auch bescherrt ;)

An einem Tag hab ich das erste mal wirklich den ganzen Tag in einer Mall verbracht..dabei hab ich sooo viele auslaender gesehen.allerdings mag ich das wirklich nicht gerne, wenn ich einen auslaender mit einer filipina sehe..das sieht man so oft. Und oft frage ich mich dann, ob es wirklich heirat aus liebe war oder einfach aus der hoffnung heraus, dass man ein besseres leben bekommt (materiell gesehn und arbeitsmaessig) und kinder, die hellere Haut haben..sehr selten sieht man ein auslaendisches maedchen mit einem filipino (einmal, und der filipino war sehr nett zu mir ;) hehe annika jaja bald...)..wollte mein Display von meinem Handy reparieren lassen ( ...es war schon vorher immer wieder verwirrt, bevor es mir ins waschwasser fiel ;) ), bin also mit einer freundin los zur mall. Die Reparatur war uns aber zu teuer (...obwohl man bei 20 euro eigentlich nicht von teuer reden kann, oder? ) egal, in welchem der vielen Handyshops wir auch nachfragten. (wie auch immer ich hab ein neues handy...,‘myphone‘, filipinische marke und sehr guenstig...) Also assen wir, guckten „Gulliver’s Travel“ einfach zweimal (ihr erinnert euch, man darf einfach sitzenbleiben), machten eine Pause im Internet und schauten dann „the tourist“, genossen ein gutes Abendessen und fanden uns dann doch irgendwann wieder zuhause.

Hm..ansonsten war ich wieder jeden Tag auf dem Smokey, Sonntags im Gottesdienst..

An einem Samstag startete ich mit Ate Van um 5 Uhr mit dem Taxi zu Manila Bay, wo wir dann, so wie viele andere Filipin@s frueh am morgen, joggten, badminton spielten, redeten.....

Am selben Tag startete auch die „Week of Prayer for Christian Unity“ vom National Council of Churches in the Phlippines (NCCP), die mit unterschiedlichen Aktionen an unterschiedlichen Orten gefeiert wurde. Und am Samstag war unsere Kirche bzw der Smokey der erste Aktionstag.Etwa 20 Teilnehmende unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Kirchen und Bekenntnissen (also auch zb katholische waren dort..) besuchten unser Day Care, gingen auf dem Smokey umher und erzaehlten den Kids spaeter in der Kirche Hiobs Geschichte, assen, sangen, spielten, malten. Spaeter, waehrend die Kids wieder mit dem Projeteigenen Bus nach Hause auf dem Smokey gebracht wurden, hatten wir (ich nahm an der ganzen Aktion teil...) eine reflektion des Tages, unser Erlebnisse usw. Im Rahmen dieser Woche nahm ich auch noch am „Bible Festival“ in der Philippine Bible Society teil – ein Tag lang Aktion erst fuer Kids und dann fuer Jugendliche, ein Besuch im Bibelmuseum, ein Gottesdienst, viel Spass und Erlebnis. Wieder eine Sache, die ich genoss, da ich auch wieder andere Leute, andere Orte, sehen konnte...Ausserdem an einem liturgischer Gottesdienst, der in der Kirche der De la Salle Universitaet gefeiert wurde – schooene Kirche. Und irgendwie beeindrucken mich die Universitaeten hier. Und ich vermisse tatsaechlich die Schule, bzw wuensche ich mir, ein Student in einer dieser Unis zu sein..und noch ein Gottesdienst in Mandaluyong City (Metro Manila), in einer katholischen Kirche..

...mein Alltag ist im moment mehr oder weniger Alltag. Denn jeder Tag ist doch so unterschiedlich, auch wenn ich jeden Tag auf den Smokey fahre und der Unterricht im Moment noch mehr dem vom Tag zu vor aehnelt ( denn komischerweise und leider koennen die Kids das alphabet nicht mehr...das ist sehr sehr schlecht, denn bald ist graduation, bzw muessen die Kids den Aufnahmetest in die Grundschule absolvieren..und wenn sie nicht zumindest das Alphabet koennen, wird das schwierig...also wird nun jeden Tag das Alphabet und schreiben geuebt). Dann passieren an jeden Tag unterschiedliche Dinge, unterschiedliche Erlebnisse.

Zb dass ich aus versehen eine kleine Echse mit im wasserkocher koche, meine Zimmermitbewohnerin Frau Maus sich wieder blicken laesst,dass ich im grossen Supermarkt nicht finde, was ich aber im kleinen SariSaristore finde, dass zb unauffaellig der Jeepneyfahrtpreis von 7 auf 8 peso steigt (vielleicht, weil das Benzin im moment so teuer ist...), dass ich spontan mit irgendwem fremden ins gespraech komme, wieder etwas neues auf dem smokey entdecke, was ich vorher nie zuvor gesehn habe (zurzeit wird wohl etwas fuers fernseh dort gedreht...), ich wieder eine neue (Liebes-)Geschichte aus irgendeinem Leben hoere...

ich weiss am morgen eigentlich nie, was ich am tag so machen werde, denn das kann sich hier so ziemlich schnell von einer auf die andre minute aendern..

das wichtigste zum schluss: Am 30 Januar hab ich was tolles erlebt. Nachdem wir Tage zuvor alle moeglichen Notwendigkeiten dafuer gekauft hatten,  erlebten ich und Ate Van mit ihren officemates einen Tag voll Trekking, Caving,  Cross Wiring und Swimming an einem wunderschoenen wunderschoenen wunderschoenen Ort in Bulacan (San Miguel). Wir konnten einfach die pure (noch nicht verschmutzte ) Natur erleben und geniessen, uns viel bewegen, uns selbst herausfordern, Naturwunder erleben, Spass haben, gottes wunderbare Schoepfung geniessen...Es war ein Tag voll Dingen, die ich einfach liebe.

 

Bald fahre ich vom 23 bis 28 februar nach davao, in mindanao. Dort wird es ein zwischenseminar fuer mich geben. Ich bin dankbar, dass ich bereits Bernadette, die Freiwillie in Montalban, dort kenne und wir vermutlich zusammen dorthin fliegen koennen.

 

 so...das wars erst mal...werde noch ein paar bilder hochladen, hoffe sie werden nicht allzudurcheinander sein..

alles liebe..

..ps...dank sei gott...er laesst mich immer so viel erleben und lernen... in den verschiedensten dingen..

 

 

 

 

 

 

 

...dieZeit vor Weihnachten

Autor: Debora | Datum: 23 Dezember 2010, 05:27 | Kommentare deaktiviert

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Magandang umaga/hapon/ gabi sa lahat…

Die zeit rennt und ich merke, dass die zeit gekommen ist, um mal wieder einen neuen blogeintrag zu schreiben…

Es ist seeeeeeeeeeeehr viel passiert die vergangene Zeit und ich werde euch einfach mal in Kurzform davon berichten. Soweit das in Kurzform geht.

Am Anfang entschuldige ich mich erst mal, dass immer noch kein Rundbrief von mir erschienen ist, aber es gab einfach unendlich viel zu tun die letzte Zeit und so einen Rundbrief zu schreiben faellt mir gar nicht so leicht...

Nach der anniversary war ich denke ich von Montag bis Freitags morgens auf dem smokey im day care...nachmittags machte ich unterschiedliche Dinge, sei es meine Waesche waschen oder einkaufen oder mit Freunden fernseh gucken und ausruhen. An einem Tag fuhr ich mit den beiden Lehrerinnen des Smokey und der 18jaehrigen assistant teacher ( sie und die andere Lehrerin kommen nur 2 bis 3 mal die Woche vom 10 bis 12 Uhr um zu helfen) nach Bulacan, auf einen privaten Friedhof. Das bedeutet viel viel viel gruen, wie ein grosses Gelaende an Wiese, Palmen, einer Wasseranlage usw. Und unterschiedliche Grabbauten. Wir fuhren dort hin um die Verstorbene zu besuchen und die frische Luft und die Ruhe zu geniessen....diese friedhoefe unterscheiden sich schon sehr von den deutschen.

Vor einigen Wochen bin ich spontan mit dem Staff des National Council of Churches in Philippines (NCCP) nach Zambales (eine Province hier in der Naehe) gefahren. Die Tochter meines Pastors arbeitet im NCCP und lud mich ein, mitzufahren. Nach ein paar Stunden Autofahrt kamen wir in unserm sehr schoenen Resort am wunderschoenen Strand an, genossen die Natur und das Meer, packten etwa 200 Hygieneartikel und Suessigkeiten in Tueten und uebergaben diese dann am naechsten Tag (Sonntag) den Bewohnern eines kleines Dorfes, nachdem wir den Gottesdienst in einer kleinen, laendlichen Kirche feierten, spaeter zusammen assen und ein AnbauProjekt der Kirche besuchten...es war ein schoenes Erlebnis, mal wieder aufs Land zu kommen, wo die Leute und die Lebensweise noch mal anders ist als hier in Manila. Und ich freue mich, wenn ich mein bisschen Tagalog anwenden kann ;)

Als ich Sonntagabend nach hause kam, war es wirklich wie „nach Hause“ kommen. Ja ich fuehle mich immer wohler hier, auch wenn es natuerlich nicht alles rosig ist, sondern es hin und wieder ein paar konflikte gibt, ich ein kleines kurzes Tief erlebe oder einfach meine Familie vermisse.

Dann liess ich 2 norwegische Praktikanten des NCCP bei mir im Zimmer uebernachten und sorgte fuer sie ;) ...am naechsten Tag besuchten sie unser Day Care und machten eine „besichtigungstour“ durch den Smokey.  Auch dieser Besuch war eine gute Erfahrung fuer mich, denn so konnte ich mal erleben, wie es ist, wenn Fremde in die Gemeinde kommen und keiner so recht weiss was man nun machen soll ;D hehe. Das erste mal war ich nicht diejenige, die neu irgendwo hin kommt, sondern diejenige, die „ihre Gemeinde“ vorstellt ;)

 

In den letzten wochen hab ich immer wieder post von der vem bekommen- die rundbriefe der anderen freiwilligen. Vielen vielen Dank dafuer, es tut gut von euch zu lesen und ich hoffe sehr dass es euch gut geht...ich bin stolz auf euch..und danke an die VEM. Auch fuer den scheinbar erfolgreichen Elterntag ;)

Dann gabs am 4. December das Event SamBigAwit – andere UCCP-Gemeinden kamen zu uns nach Tondo und jeder trug einen Beitrag vor...zb Weihnachtslieder oder Taenze. Die Nacht zuvor bereiteten wir, CYF, selbstgemachtes Schoko-und Cocosnuss eis vor, welches wir dann verkauften und es sehr gut ankam...ausserdem packten wir wieder viele suessigkeiten als Geschenke fuer die Kinder in Tueten. Unsere praise und worshipband spielte auch zwei Lieder (Unspeakable Joy oder Joy to the World und Star ng Pasko), allerdings konnten wir nicht so viel dafuer proben zuvor...naja es war ok ;) Am selben Abend bereiteten wir dann wieder etwas vor... Am Tag darauf, Sonntag hatten wir eine Besucherin aus Kanada, ich begleitete sie auch zum Smokey und ich bin sehr froh darueber, dass sie so beeindruckt und dankbar fuer das Day Care war...am Abend hatten wir bis spaet in die Nacht einfach etwas Gemeinschaft mit CYF...

Am 9.December konnten wir (endlich) unseren zweiten Fieldtrip durchfuehren, also fuer die andere Haelfte der Kids und einem Elternteil. Leider kamen nur etwa 18 Kids plus Mutter oder Vater mit. Tage zuvor kauften wir natuerlich wieder die benoetigten Dinge ein (und ich war sehr von den Meerestieren –riesige Fische und auch bunte Fische- die dort im sm supermarkt auf der Theke liegen beeindruckt.Ich weiss wirklich nicht, ob man sowas in Deutschland findet...diese Malls sind einfach mit nichts zu vergleichen)

Am Tag darauf bin ich mit Ate Rox (die Lehrerin vom smokey...) durch halb Manila gelaufen (naja wahrscheinlich nicht wirklich, vermutlich nur 1/10 von Manila (Manila..nicht Metro Manila) ), hab alles moegliche gesehen wie ChinaTown, wo tatsaechlich alles einmal in english und einmal in chinesisch steht. Ausserdem Quiapo Church, die groesste Kirche der Black Nazareno. Die Kirche war bis zum Anprall voll, die Messe wurde auf Leinwand nach draussen uebertragen und ausserhalb waren auch dreimal so viele Menschen wie auf einem Weihnachtsmarkt. Es gab eine lange Menschenschlange, die alle anstanden, um den „black nazareno“ zu beruehren. Ich frage mich, wie viele stunden diese Menschen dort wohl standen...

Am 11. December traf ich mich mit Bernadette aus Deutschland, die ebenfalls mit weltwaerts fuer ein Jahr auf den Philippinen und zwar in Montalban („nah“ zu Metro Manila) in einer kleinen Schule ihr Freiwilligenjahr absolviert. Ich lernte sie beim Sprachkurs in Bielefeld kennen. Es war gut, sich einfach mal auszutauschen, zu entdecken dass man viele gleiche Eindruecke, Erlebnisse, Sorgen, Schwierigkeiten und auf Freuden hat...Es war gut, mal wieder auf deutsch zu reden, auch wenn ich erst mal 1 stunde brauchte, bis ich es fliessend sprechen konnte und nicht die ganze zeit anfangen wollte in englisch oder tagalog zu reden ;D Spaeter erlebte ich die wunderbare Freude und dankbarkeit ein paar Strassenkindern, als ich ihnen etwas zu essen kaufte...

Freitags feierten wir mit dem CYF unsere Christmas Party mit einem mini-prayer meeting (d.h. eine kleine andacht, gebet und singen), vielen lustigen Spielen, leckerem Essen, „wichteln“, guter Gemeinschaft und Spass....haha und ich ass gleich 2 Chickenheads. Mit knochen. Hm masarap ;D haha es war im Rahmen eines Spieles...

Nach immer wieder vielen Vorbereitungen, wie zb einpacken von Geschenken, einkaufen, planen,  basteln usw gab es am Sonntag die „Coronation“ vom UCCP Sunbeam Learnin Center, bei welcher mister und misses Sunbeam gekront wurden und es spaeter eine sehr aufwendige Parade gab. Mit der Coronation hatte ich weniger zu tun, ausser dass ich bei der Vorbereitung der wunder wunder wunderschoenen Buehne dabei war, waehrenddessen Fotos von SmokeyKids sortierte usw.

Schliesslich konnten wir am Montag, 20. December den ganzen Tag lang unsere ChristmasParty feiern. Die SmokeyKids wurden am morgen abgeholt und hatten erst mal viel Spass beim Programm der beiden Clowns von Jollibee (fast-food restaurant, so in etwa wie mcdonalds nur eben filipinisch). Diese Feier wurde uns von der australischen Organisation DevConcept spendiert, von der es auch letztes Jahr eine Praktikantin im Day Care gab.  Nach vielen Preisen, Spass, Schminke und Jollibee Essen wurde jedes der Kids von uns gebadet, frisiert, Naegel geschnitten und komplett neu eingekleidet (hehe viele Kids wuenschten sich einfach NEUE Kleidung und nicht schon gebrauchte, 2nd hand.) Dann wurden die Eltern der Kids zur Kirche gebracht, dort gab es einen kleinen Gottesdienst fuer sie und die Kids sangen lauthals und mit viel Aktion zwei Lieder...Wieder gab es Spiele mit den Kids und Eltern und jedes Kind bekam ein Geschenk, was es sich gewuenscht hatte. Wochen zuvor liessen wir die Kids das Geschenk malen, was sie gerne haben moechten (ich schrieb davon im Blog), sie schrieben es auf ein Geschenk und malten es an. Dann wurden Gemeindemitglieder zu Sponsoren dieser Geschenke und uebergaben jeweils „ihrem“ Kind das Geschenk.

Die ganze Feier war sehr sehr erfolgreich, wir durften erleben wie gluecklich die Kids und Eltern waren, sie bedankten sich auch oft bei uns (zumindest bei mir ;) ) und fuhren nach dem Abendessen muede aber gluecklich nach Hause...Ich war so froehlich an diesem Tag und bin so unglaublich dankbar dafuer. Es gab so viele Vorbereitungen, viele lange Vorbereitungsnaechte oder Morgende, wenig Schlaf, anstrengende Tage...fuer alle moeglichen Aktionen..

Aber ich durfte erleben, wie Jesus uns immer wieder Kraft schenkte obwohl wir so wenig Schlaf hatten. Und wie er mir Freude und Liebe am Dienen schenkte...Zudem gab es Zweifel ob die Feier aufgrund von Mangel an Geld wirklich stattfinden kann. Wegen Geldmangel fand auch der 2. Fieldtrip viel spaeter als geplant statt. Aber Gott sagte wir sollen einfach vertrauen und irgendwie konnten wir dann doch unsere Plaene durchfuehren...

Nun ist schlagartig Ruhe eingekehrt...die naechsten Tage werde ich einfach aufrauemen, ausruhen, dies und das tun.  Es ist sehr sehr viel in den letzten Wochen passiert. Ich habe euch nur die Hoehepunkte erzaehlt...ich habe persoenlich auch sehr viel erlebt, „durchgemacht“, seien es Konflikte, scheinbar unloesbare Probleme, verschiedene Erlebnise mit den Smokeykids im Day Care, wunderbare ermutigende Stunden und Erlebnise.

Alles in allem fuehle ich mich immer wohler hier und bin sehr dankbar dass ich hier bin..

Weihnachten werde ich mit tita Phara(lehrerin des Smokey und Gemeindemitglied)  und ihrer Familie bzw Verwandten verbringen. Ich freue mich drauf, auch wenn es wahrscheinlich komplett anders sein wird als meine bisherigen Weihnachten ;)

Danke an Jesus..er ist so gut zu mir.

Seid gesegnet meine Lieben und danke fuers Lesen..danke, dass ihr an mich denkt und fuer mich betet..

Seid gesegnet..

ps: ich denke es wird ein paar Bilder geben.

 

 

 

 

 

devorah.

Autor: Debora | Datum: 22 November 2010, 08:34 | Kommentare deaktiviert

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Soweit ich mich erinnern kann, war ich die letze Woche jeden Tag auf dem Smokey...

An einem Tag malte jeder Schueler zwei Geschenke, die er gerne zu Weihnachten haette. Was sie sich wuenschen ? Ein Haus, ein Auto, ein basektballcourt, einen Ball, einen Roboter, eine Barbiepuppe oder ein Kuechenset. Kinderwuensche und doch sind die Wuensche so gleich und ich habe beobachtet, dass sich eigentlich jedes Kind ein Haus oder Auto wuenscht...wir werden versuchen, ihre Wuensche mit Spielzeugen mehr oder weniger zu erfuellen.

Seit ein paar Tagen haben wir auch einen neuen Schueler, Angelo, dessen Familie neu auf dem Smokey ist. Zudem ist vor einigen Tagen leider der Papa von einer unser Schuerlinnen wegen Herzproblemen gestorben. Sie wird nun nicht mehr zum Unterricht kommen, da sie mit ihrer Familie nach Pampanga (ein anderer Teil Luzons...) zu ihrer Oma „umzieht“. Ich bin etwas traurig darueber, da ich inzwischen eigentlich schon jedes einzelne Kind ins Herz geschlossen habe und jeder fuer mich mit seiner Einzigartigkeit besonders ist...

Am Freitag, (12. November) durfte ich das erste mal „speaker“ fuer das Prayer Meeting vom CYF (die Jugend von der UCCP) sein. D.h. ich habe die Andacht vorbereitet und sie mit Unterstuetzung von Ate Van ( zb durch erklaeren oder mehr deutlich machen in Tagalog von einigen Dingen) an die Jugendlichen weitergegeben... Weil ein paar Tage zuvor ein Junge aus der Jugend Geburtstag hatte, ich auch am Montag das Teeniealter verliess und Ate Rox bald Geburtstag hat,  gabs frischgekochte Spagetthi ( wie gesagt, langes Leben ;) ) mit Toastbraot, softdrinks und Lanzones (eine wunderbar leckere Frucht...). Ausserdem hat jeder ein kleines Toertchen bekommen :)

Nach einer recht kurzen Nacht bereiteten wir frueh am Morgen ( eigentlich 4.30 am, aber weil wir hier auf den Philippinen sind 5 am ) das Essen fuer den fieldtrip vor.  Chicken Adobo und Reis fand seinen Platz in 70 Styroporboxen, 140 Broetchen (philippinische Broetchen – pandesal) wurden mit Creme beschmiert,  Snacks und drinks wurden eingepackt.  Irgendwann zwischen 7 und 8 Uhr holten wir dann mit den zwei DayCareBussen die 24 Kinder plus Elternteil vom Smokey ab, wo alle schon geduldig auf uns warteten. Zuerst fuhren wir in den Manila Zoo, wo die Kids und Erwachsenen zum ersten mal die Tiere sehen konnten, die sie sonst nur von Bildern kennen und von denen wir die Tage zuvor im Unterricht geredet haben.Zb einen Elefanten, einen Tiger, ein Zebra, den Philippinenadler (liebe Gruesse hier an Florian P. ;) ), Krokodile, ein Nilpferd usw.Besondere Attraktion waren auch die Schlangen, die mit noch lebenden Mauesen und Kuecken gefuettert wurden.

Waehrend wir spaeter auf die Fahrer der Busse warteten ( haha keines der Kinder ging im Zoo verloren, aaber die erwachsenen Fahrer ;) ), kam ein armer Mann zum Zaun vom Parkplatz und bat um etwas Brot, welches wir fuer spaeter bereithielten. Allerdings mussten wir ihm sagen, dass wir ihm nichts geben koennen, weil das Brot abgezaehlt ist und es dann nicht genug ist...Zwei Maedchen waren aber sehr besorgt und wollten ihm sehr gerne helfen, sodass sie ihm ihr zu Trinken gab.  (leider war der Mann nicht sehr dankbar...hmpf. Wir/Er sollte(n) Dankbarkeit von Kindern lernen..) Mich hat beeindruckt, dass die beiden Maedchen sehr besorgt waren und ihr bisschen gaben, was sie haben. Obwohl sie doch selber nichts haben,  hat sie ihr zu Trinken gegeben und nicht fuer sich selbst gesorgt.  Waehrend einige Erwachsene sich vielleicht einfach von solch einem Bettler abwenden wuerden, zeigen die Kids Fuersorge und geben, auch wenn sie selber kaum etwas haben. Ich beobachte des oefteren auch, dass die Kids, wenn es den Snack im DayCare gibt, einen Teil davon in ihre Tasche verschwinden lassen (zb manchmal die Banane, die es zum Brot gibt o.ae.), um es spaeter ihren Geschwistern oder Eltern zu geben. Oder sie fragen, wenn etwas uebrig bleibt, ob sie das fuer ihre Geschwister haben koennen.

Nach dem Zoobesuch fuhren wir zum Quezon Circle, ein Park, in dem es einfach etwas Natur und einen grossen Spielplatz gibt. Nach dem Essen konnten die Kids lange auf dem Spielplatz spielen, sodass sie auf der Rueckfahrt gut muede waren und schliefen. (auch die Eltern ;) )  Wir waren froh, dass die verlorene Elena recht schnell wiedergefunden wurde und nicht, wie von ein paar fremden angenommen, gekiddnapt wurde ;) Bevor es nach Hause ging, machten wir noch Halt auf dem Gelaende der University of the Philippines -  ein grosses, wunderschoenes, gruenes (!) Gelaende, mit Wiesen, Baeumen, Palmen, Blumen. Das Gegenteil von dem, was die Kids und Eltern jeden Tag sehen. Die Kids spielten auf der Wiese Gruppenspiele, Sanny Boy fand eine Heuschrecke und sah sie mit grossen Augen an...

Fuer die Kids und fuer einige der Eltern war es das erste mal, dass sie Natur in Wirklichkeit sehen und erleben konnten und nicht nur im Fernsehen oder in Magazinen sehen. 

Am Sonntag wurde mir schon mal vorzeitig von allen zum Geburtstag gratuliert und ich musste immer sagen“ ja danke aber ich hab morgen erst Geburtstag“ – auf dem Liedblatt stand, ich haette am 14. Geburtstag ;D  nach dem Gottesdienst gabs dann direkt auch eine kleine Feier, bzw gemeinsames Essen mit Pancit (Nudeln...) und anderem leckeren Essen.  Als wir die Kids zur Sunday School abholten, mussten (oder fuer mich: durften..) wir zu den Huetten einiger Kids gehen, um sie daran zu erinnern. Fuer mich ist es ein „durften“, weil ich so von einigen Kids das zuhause sehen konnte...

Danke an alle, die mir zum Geburtstag gratuliert haben, an dem ich auf dem Smokey war, die Bilder vom fieldtrip angesehn habe und abends ein bisschen mit Videoke gefeiert habe...Die 3. Feier hatten wir am Freitag im Day Care. Donnerstag kauften wir viele Spielzeuge als Preise ein, zu trinken, Suessigkeiten und holten Freitagmorgen die zwei vorbestellten Kuchen (ich wuerde es fast schon torten nennen..) von Goldilocks (hoert sich sehr deutsch an und das Logo ist ein blond –gelocktes Maedchen.)  ab, fuhren mit dem DCCBus (weil es so viel zeug war..) zu den Kids, dir mir ein Plakat mit ‚Happy Birthday Devorah“ und ihren Handabdruecken gemalt haben... Die Feier war mit Spielen, den kleinen Preisen und den Kuchen sehr lustig und froehlich und ich bin sehr dankbar fuer die Kids...

Samstag haben wir den ganzen Tag mit dem Chor und der Band geprobt, gegessen und  letzte Vorbereitungen getroffen, denn am Sonntag, 21. November feierten wir die 107. Anniversary der UCCP Evangelical Church Tondo... wir, die Praise and Worship Band spielten die Lieder „Every move I make“, „Rainbow“ und „Jesus loves me“, zu denen die  Kinder der Junior Church (Kindergottesdienst ) tanzten.. Bishop Elmer (der Pastor) las u.a. das Grusswort von Carol vor und die mail von Annika ;)

Das  hauefige Proben von unsere beiden Lieder „Umawit kang masaya“ (Singe nun froehlich...)  und „Now unto Him“ mit dem Chor  hat sich auch ausgezahlt. Schliesslich haben auch die DayCare Kids das Lied „jesus loves me this i know“ vorgetragen, welches wir die letzten 3 Wochen jeden Tag etwa 6 mal gesungen haben ( 3 mal in der ersten klasse, 3 mal in der zweiten.) und das mir inziwschen schon den Ohren raushaengt ;D

Nach dem Essen probten wir wieder mit der Band und hatten einfach etwas Gemeinschaft unter der Jugend...

alles in allem gehts mir ziemlich gut hier, auch wenn ich zwischendurch von erkaeltung eingeholt werde... ich liebe die kids vom day care, sie geben mir mit ihrem strahlenden augen und ihrer unbeschwertheit Freude...

es gibt bilder..

 

 

smokey, wahl, sembreak...

Autor: Debora | Datum: 09 November 2010, 11:35 | Kommentare deaktiviert

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Liebe Leser....

 

Es ist wieder viel passiert und ich wuerde euch am liebsten von jedem kleinen Erlebnis berichten, welches zb in Deutschland ziemlich ausergewoehnlich waere – hier jedoch zum Alltag gehoert und ganz normal ist. Das ganze wuerde aber nie ein Ende finden...deshalb gibts ‚nur‘ ein ‚paar‘ Infos, wie die letzen Tage so aussahen..

Am Sonntag (24.Oktober) wurden wieder einige DayCareKids vom Smokey abgeholt und hoerten nach einer fuer sie und fuer mich spannenden Fahrt ( wegen all dem, was es draussen zu sehen gibt... am ersten Sonntag sagte ein Junge, als er den Church Compound betrat: „ooh Blumen !“ )im porjekteigenen KleinBus, dass Jesus sie lieb hat  und wie er die 5000 Familien satt machte.

Am Montag war die Wahl der neuen ‚chairmen‘ , was man hier nicht uebersehen konnte; denn ueberall hingen Wahlposter von allen moeglichen Kandidaten. „Vote ...for chairman“ „Iboto...4 chairman“, an ein paar Tagen gingen Leute zb ueber den Smokey und warben laut, unterstuetzt mit trommeln, fuer ihren Kandidaten, verteilten Infozettel und begruessten mich nett. Das gute an der Sache ist, dass nun ein paar Menschen ein weiteres Tshirt zum tragen haben, auf dem irgendein Kanditatenname steht, und dass an dem Tag kein Unterricht war. ( Das Ergebniss wurde spaeter mit einem Menschenzug durch die Strassen verkuendet)

Vom Dienstag (26.oktober) bis zum 2.November war ‚Sembreak‘ – kein Unterricht fuer alle Schueler und fuer mich eine Zeit, in der ich zb einkaufte, meine Kleidung wusch, auf einer der Schaukeln (die hier auf dem Church Compound sind...manche von euch wissen vielleicht, dass ich Schaukeln liebe :) ) viel Zeit in der Bibel verbracht habe, mich mit meinen Nachbarn unterhielt, mein eigenes Essen kochte, einige Erkenntnisse von Gott geschenkt bekommen habe, Zeit mit Jocelyn verbrachte, ein gutbesuchtes Prayer meeting der Jugend miterlebte und daraufhin noch bis spaet in die Nacht (oder  fruehen Morgen ;) )  mit ein paar Jugendlichen den Geburtstag von einem Jungen aus der Gemeinde (und mein Nachbar) mit Spagetthi ( gibts hier eigentlich zu jedem feierlichen Anlass – lange Spagetthi gleich langes Leben ;) ) Videoke, Billard, milkfish und Junkfood, movie, Reden und rumsitzen feierte.... seit ein paar Sonntagen singe ich als 3. Backgroundsaengerin ( hahaha......die, die es wissen sollen, wissen warum ich lache ;D ) in der Band mit, die nach Proben am Samstagabend ( ich mag die Proben..es macht einfach spass ;) ) fast jeden Sonntag im Gottesdienst wunderbare Lobpreislieder spielt.

Dieses Jahr hab ich Allerheiligen oder All Saints Day viel bewusster erlebt als je zuvor. Denn ich durfte mit meiner Nachbarin, ihrem Mann , einen ihrer Soehne, Jocelyn und der Hundewelpen in die ‚province‘ fahren.  Dort gab es ein Zusammentreffen der Familie von meiner Nachbarin und der gemeinsame Besuch des Grabes ihres Vaters. Denn an Allerheiligen besucht eigentlich jeder, der einen verstorbenen Verwandten hat, dessen Grab und nimmt den Verstorbenen dadurch mit in die froehliche Gemeinschaft der Familie und erweist ihn damit Ehre. Es dient auch als Gelegenheit zur „reunion“ der Familie und es werden weite Anreisen auf sich genommen (zb kamen die Geschwister aus den USA..) 

Die Friedhoefe sind anders als in Deutschland. So ist ein Grab ein grosser Betonkasten, auf dem eine schoene Steintafel angebracht ist, sodass man das Grab auch gut als Sitzgelegenheit, Tisch oder Spielplatz benutzen kann ( ich sah, wie einige Kinder lachend von einem zum anderen springen oder hinter ihnen verstecken).

Es war schoen, wieder etwas vom laendlicheren Leben mitzubekommen, was doch so viel anders als das Stadleben ist  (frische Luft atmen,  ueberall gruen zu sehen, Carabaos beim grasen oder bei der arbeit zu beobachten, die laendlichen Haeuser/Huetten,  Reis der zum trocknen auf der Strasse liegt, wunderschoene Landschaft, dorfleben.....)

Leider haben wir die Hundebabys bei den Geschwistern, bzw deren grossen und reichen Hauesern, gelassen. (die sie sich leisten koennen, weil sie in den USA nun mal so viel mehr Geld verdienen...)  Nun kann ich ihnen nicht mehr beim ausgelassenen Spielen zusehen und ihr weiches Fell streicheln....

Seit Mittwoch, 3. November, ist wieder Unterricht und ich fahre nun (inzwischen den kompletten Weg alleine ;) ) jeden Morgen zum Day Care. Wie ich das ganze erlebe und/oder was mein ‚alltag‘ so aussieht, folgt bald...sori ha ;)

...es soll nun jeden Sonntag Kindergottesdienst fuer die SmokeyKids geben :)

Es ist kaum vorzustellen, dass nun November ist....denn ich muss mich nicht erst mit einem dicken Wintermantel und warmen Schuhen eindecken, bevor ich rausgehe... wo ist der Schnee ? Im Bilderbuch :D frueher habe ich immer die letzen Tage bis zu meinem Geburtstag abgewartet und mich sehr vorgefreut..nun werde ich nur daran erinnert, wenn ich auf den Kalender schaue oder wieder jemand sagt: ohh malapit na ang bday mo....“ (‚oh dein geburtstag ist nahe/bald‘)

Weil fuer die naechste Zeit ist einiges geplant ist, wie der ‚field trip‘ ( - d.h. in den Zoo, in Luneta Park und ins Museum gehen) , Kindergottesdienst, das Lied „Yes, Jesus loves me“ mit den Kids fuer die Kirchenanniversary am 21.November einueben und Aktionen fuer Weihnachten,

gab es am Freitag ein Treffen fuer die DayCareKids-Eltern bzw Muetter, an dem ihnen alles wichtige erklaert wurde. Waehrenddessen spielten die Kinder draussen laut und auf einmal wurde der Laerm durch Schreien durchbrochen...ich ging zu dem Maedchen das hingefallen war, wollte sie troesten und hatte eigentlich erwartet, dass es harmlos sei -  als ich auf einmal ihr von Blutvollgesaugtes shirt und meine blutueberstroemte Hand sah..sie hatte sich den Hinterkopf aufgeschlagen..danke an Jesus, dass wir Verbandszeug im DayCare haben und dass Er die Blutung stoppte...

am Montag konnte ich spontan und kurz eine Familie, die auf dem Smokey wohnt, besuchen und das 2monate-  junge Baby der 16 jaehrigen Cindy im Arm halten. So konnte ich wieder einen kleinen Einblick in die Wohnart der SmokeyMountainBewohner haben und  wurde zur Taufe am 25. Dezember eingeladen...

 haha als teacher Rox die kids fragte, was 'sun' auf tagalog heisst, kam es spontan und voellig ernst von einem jungen: "San Miguel !" (ein beliebtes Bier hier..)

So, das wars alles ( oder auch noch lange nicht alles...) ganz kurz und zusammengefasst... es faellt mir auch immer schwerer, blogeintraege zu schreiben und es fuer euch moeglichst vorstellbar zu machen; denn ich habe mich schon mehr oder weniger an all die Unterschiede gewoehnt und es ist alles normal...

Sorry fuer meine verschachtelten saetze, aber ich glaube, ich schreibe schon immer so. Wozu hab ich sonst die ganzen Regeln der Relativsaetze und Gerundium und alles in der Schule gelernt ? ;D

Bitte fragt mich, wenn ihr Fragen oder irgendwelche Bemerkungen habt..wenn es Dinge gibt, die euch wundern oder freuen oder traurig machen.

 

Danke an euch alle, dass ihr den langen Atem zum Lesen habt...und danke an alle, die fuer mich Beten, die an mich denken.

Danke an alle, die sich fuer mein Freiwilligenjahr interessieren. Danke an alle, die sich fuer die wahre Situation der Menschen in anderen Teilen der Welt interessieren und nicht nur an ihr eigenes Wohlbefinden denken.. Danke an alle, die beim Anblick von wunderschoener Natur daran denken, dass es Menschen gibt, die so etwas noch nie gesehen haben..

Danke fuer alle, die sich die Menschen zu Herzen nehmen, fuer sie beten, ueber alles nachdenken und die Realitaet nicht ausblenden oder von dem schillernden Reichtum verblendet werden..

Danke an alle, die diese Menschen mit den Augen Gottes sehen, an alle, die diesen Menschen helfen wollen, so wie es Jesus tat...

 

Debora.

(oder auch Dvora, so wie mich hier gerne einige nennen..haha oder auch rebecca. (warum auch immer ;D ) )

 

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